12.11.2019 Autor: Steffi Schneider 

Der Dragons Club Leipzig, das Drachenboot-Team der SG LVB Abt. Kanu, hat den Sieg bei der Langstreckencup-Serie 2019 knapp verpasst. Trotz seines dritten Platzes auf der zehn Kilometer langen Strecke in Hameln verfehlte das Leipziger Boot den Gewinn in der Gesamtwertung.

Beim vierten und letzten Rennen der Langstreckencup- Serie 2019 gewann der Fließ-Express aus Berlin und holte damit den großen Pokal in die Hauptstadt. Aus der ersten von zwei Reihen startend, konnte das Berliner Team von Beginn an frei nach vorn fahren. Das Leipziger Boot hingegen startete auf der für Linkswenden ungünstigen Bahn am rechten Rand aus Reihe zwei, steckte in zeitraubenden Positionskämpfen mit den neun weiteren Mannschaften fest und musste sich Stück für Stück nach vorn arbeiten. Die Strecke wurde besonders von den neun Wenden geprägt, die es für alle Teams schwierig machten, den für Langstrecken wichtigen Rhythmus zu finden. Nach 50:11 Minuten kam das Leipziger Team als drittplatziertes ins Ziel.

Bei allen Rennen der Langstreckencup- Serie war der Dragons Club in diesem Jahr auf das Podium gefahren. Auf Platz 3 im April beim Inselcup in Berlin folgte im September beim Bernsteincup auf der Goitzsche der 2. Platz und schließlich im Oktober der Sieg in Hamburg. Die Teilnahme an der Langstreckencup- Serie war erst nach dem Gewinn der Hamburger Langstrecke in das Visier der Mannschaft geraten. Die beiden ersten Regatten waren mit sehr gut besetzten Booten, aber teilweise mit neun statt den sechs geforderten Frauen gefahren worden. Auch wenn die Chance, den Fließ-Express noch abzufangen gering war, entschied sich das Team dafür, in Hameln an den Start zu gehen. Trotz der Enttäuschung über die verpasste Chance, den ersten Langstreckencup und das Preisgeld von 600 Euro mit nach Leipzig zu nehmen, geht das Team nun zufrieden in die verdiente Winterpause.

Bilder: (c) Arne Koch

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